Campobello

Kaum eine Schweizer Theatermacherin verknüpft das Persönliche und das Politische so konsequent wie Eva-Maria Bertschy.

Irgendwo am Rande Europas, auf einer Insel im Mittelmeer, liegt eine Kleinstadt namens Campobello. Jedes Jahr versammeln sich hier tausende westafrikanische Saisonarbeiter*innen, um die grossen, grünen Oliven zu pflücken, die weltweit als Delikatesse gelten. Und obwohl sie dringend gebraucht werden, sind sie nicht willkommen. Zwischen den graugrün schimmernden Monokulturen finden sie weder die Sicherheit noch die Menschenwürde, die Europa einst versprochen hatte.

Die Schweizer Theatermacherin Eva-Maria Bertschy, der malische Filmemacher Abou Bakar Sidibé und die sizilianische Schauspielerin Daniela Macaluso untersuchen gemeinsam die Auswirkungen der ausbeuterischen Verstrickungen und mafiösen Machenschaften am Rande der Olivenhaine. Sie erzählen die Geschichte von Simona und Amadou, deren Wege sich in Campobello kreuzen. Eine Liebesgeschichte, die politisch ist, weil sie die Ordnung der Kleinstadt durcheinander bringt.

Campobello ist ein Stück über unsichtbare Existenzen, über Solidarität und Widerstand angesichts einer unnachgiebigen gesellschaftlichen Ordnung.

«Campobello zeichnet ein berührendes Porträt des heutigen Europas - zwischen Ausbeutung und täglichem Widerstand.» (la Repubblica)


zur Website der Veranstalter:in

Daten

Dienstag, 05. Mai 2026

Weitere Daten

Donnerstag, 07. Mai 2026

Sonntag, 10. Mai 2026

Künstler:innen / Personen

Mit: Abou Bakar Sidibé, Daniela Macaluso
Text & Regie: Eva-Maria Bertschy
Ausstattung: Lea Burkhalter
Komposition & Musikalische Leitung: Kojack Kossakamvwe
Musiker*innen: Jeanne Lokomo, Tychique Ibal, Dieu Le Veux Sumba, Ruth Samoya, Jerry Iba, Nicola Mulumba, Jonathan Mbayi
Video: Abou Bakar Sidibé
Dramaturgie: Luca Maier
Technische Leitung & Sound: Gabriele Gugliara, Nathan Tagliavini
Lichtdesign: Sylvain Faye
Bühnenbau: Aurelio Ciaperoni
Schneider: Souleymane Diallo
Regieassistenz & Videoediting: Tiziano Locci
Produktion: Letizia Gullo, Camille Jamet

Veranstalter:in

Theater Winkelwiese

Seit 1964 bietet das Theater Winkelwiese zeitgenössischen Theatertexten eine Bühne. Das Theater Winkelwiese sucht nach starken Geschichten und eigenwilligen Erzählstimmen und bietet seit über fünf Jahrzehnten die Chance, aktuelles und ...

Ort

Theater Winkelwiese

Winkelwiese 4
8001 Zürich
+41 (0)44 252 10 01
office@winkelwiese.ch

Google Maps

Zugänglichkeit:

Infos Zugänglichkeit:

Anreise

Das Theater Winkelwiese befindet sich in der denkmalgeschützten Villa Tobler und liegt ca. 350 Meter von der Haltestelle Kunsthaus entfernt. Es müssen zwei Strassen überquert werden. Die letzten ca. 50 Meter führen über eine gepflasterte Strasse mit leichter Steigung.

Rollstuhlgängige Parkplätze befinden sich im Parkhaus Hohe Promenade.

Der Haupteingang führt über zwei Treppen (drei und fünf Stufen). Rechts neben dem Haupteingang befindet sich ein stufenloser Seiteneingang, der nur in Begleitung des Personals zugänglich ist. Von hier gelangt man mit einem Lift ins Foyer.

Im Haus

Die Kasse ist mobil und befindet sich nicht immer am gleichen Ort. Aufgrund der Schutzmassnahmen (Coronavirus) sind momentan Glasscheiben an der Kasse und Bar installiert.

Der Theatersaal und die Bar sind vom Foyer aus über eine fix installierte Rampe erreichbar. Die Raumsituation kann sich je nach Produktion ändern.

Links neben dem Lift befindet sich eine rollstuhlgängige Toilette.

Reservation und Tickets

Rollstuhlplätze können via Reservationsformular (bitte unter „Bemerkungen“ angeben) oder unter office@winkelwiese.ch / +41 (0)44 252 10 01 reserviert werden.

Assistenzpersonen, die Menschen mit einer Behinderung zu einer Vorstellung begleiten, erhalten eine Freikarte.

Infos & Zugänglichkeit Weniger Infos