Kurzfilmprogramm «Zur Wohnungsfrage: Widerstand» mit Jaqueline Badran

Eine Zusammenarbeit der WOZ mit der Cinémathèque suisse

Mit Fokus auf den Kreis 4 beleuchten die Kurzfilme den Widerstand der letzten fünfzig Jahre gegen die Gentrifizierung in Zürich. Im Anschluss sprechen Jacqueline Badran und Kaspar Surber über die Filme und darüber, wie es heute im Quartier um die «Aufwertung» steht. Das Filmprogramm wurde von der Cinémathèque suisse kuratiert.

ZUR WOHNUNGSFRAGE 1972
Hans Stürm / Nina Stürm, 1972; 30' D (s/w und Farbe)

Anfang der 1970er-Jahre drehen die Schweizer Regisseur:innen Hans und Nina Stürm dieses klassenkämpferische Pamphlet gegen Ausbeutung und renditeorientierte Wohnpolitik. In Anlehnung an Friedrich Engels’ rund hundert Jahre zuvor veröffentlichte gleichnamige Schrift montiert der Film Bilder aus Zürich und anderen Städten: Lange Fahrten entlang monotoner Siedlungsbauten, Aufnahmen von Satellitenstädten, Wohnblöcken und Grossbaustellen sowie Interviews mit Stadtplanern, Architekten, Vertretern von Wohnbaugesellschaften und Mieter:innen verdichten sich zu einer scharfen Analyse des kapitalistisch organisierten Wohnungsbaus.

 

DER KOMPLEX
Fabienne Boesch, 2002; 31' D•OV/e

Das Lochergut: Wahrzeichen des ehemaligen Arbeiterviertels und Mikrokosmos mitten im heute massiv aufgewerteten Kreis 4. 2002, als DER KOMPLEX gedreht wurde, lag das Lochergut noch neben der stark befahrenen Autobahnzufahrt. DER KOMPLEX zeigt das Miteinander und Nebeneinander in der Hochhaussiedlung, in der Menschen unterschiedlicher sozialer Schichten und Herkunft leben.

 

SCHMIEDE WIEDIKON – IT'S A PITY
Wochenschau Videowerkstatt Kanzlei, 1986; 17' OV

Bereits ZUR WOHNUNGSFRAGE 1972 zeigt Bilder aus Wiedikon. Rund zehn Jahre später hat der «Citydruck» nochmals Zugenommen. Das alternative Medienprojekt Aussersihler Wochenschau zeichnet die aktuellen Entwicklungen und den Widerstand im Quartier nach.

 

QUARTIERZENTRUM KANZLEI / KANZLEISPOT
anlässlich der Abstimmung, CH 1990; 1' ohne Dialog

Werbespot für das Quartierzentrum Kanzlei, Hochburg alternativer Kultur- und Sozialprojekte im Kreis 4. Der Betriebskredit wurde von der Stimmbevölkerung der Stadt Zürich im September 1990 abgelehnt.

Eine Zusammenarbeit der WOZ mit der Cinémathèque suisse und dem Kino Xenix


zur Website der Veranstalter:in

Daten

Mittwoch, 21. Oktober 2026

Künstler:innen / Personen

Mit Kaspar Surber (WOZ) und Jaqueline Badran

Veranstalter:in

Kino Xenix

Kein Kiesplatz der Stadt ist so authentisch wie jener des Kanzleiareals im hektischen Kreis 4, wo das Kino Xenix und die Xenix-Bar stehen. Ein Zuhause für Filme, ein Raum für cineastische Entdeckungen und sorgfältig kuratierte Programme, für ...

Ort

Kino Xenix

Kanzleistrasse 52
8004 Zürich
+41 (0)44 242 04 11
kasse@xenix.ch

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Öffnungszeiten:

Kinokasse: Eine halbe Stunde vor der ersten Vorstellung (s. Website)

Bar: Mo–Mi: 16.00–00.30 | Do–Fr: 16.00–01.30 | Sa: 13.30–01.30 | So: 11.30–00.30

Zugänglichkeit:

Infos Zugänglichkeit:

Das Kino Xenix kann mit dem Rollstuhl über den Haupteingang via Bar erreicht werden. Die Toilette befindet sich in der Bar. 
Der Kinosaal bietet zwei Plätze für Personen mit Rollstuhl. Voranmeldung via kasse@xenix.ch oder 044 242 04 11 empfohlen.

Parkplatz: Für gehbehinderte Fahrzeuglenker:innen gibt es die Möglichkeit, auf dem Kanzleiareal zu parkieren.
Bitte vorab anmelden: admin@xenix.ch oder 044 242 04 11

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