Filmtipps für den Oktober

Redaktion Nora Kehli
Redaktion Nora Kehli

Von Glamour bis Gänsehaut: vom Festival mit Weltstars über eine Jazz-Doku bis hin zu Buchverfilmungen von Max Frisch und Stephen King.

Stars und Premieren am ZFF

Kaum färben sich die Blätter, verwandelt sich Zürich in eine Filmmetropole. Ab dem 25. September lädt das Zürich Film Festival (ZFF) bereits zum 21. Mal dazu ein, internationale Neuerscheinungen zu entdecken. Erwartet werden Stars wie Dakota Johnson, Colin Farrell oder Claire Foy, während Regiegrössen wie Noah Baumbach und Edward Berger ihre neuesten Werke präsentieren. Besonderes Highlight: Gleich zwei Preisträger der diesjährigen Filmfestspiele von Venedig feiern in Zürich ihre Schweizer Premiere – Kaouther Ben Hanias «The Voice of Hind Rajab» und Jim Jarmuschs «Father Mother Sister Brother».

Ab Donnerstag, 25. September 2025, diverse Kinos in Zürich, 18:00 Uhr 
Filmprogramm

Hommage an ein Jazz-Genie

Der Autodidakt Erroll Garner gilt als einer der stilbildenden Pianisten der Jazzmusik. Obwohl er keine Noten lesen konnte, schuf er mit «Misty» (1954) einen der grossen Jazz-Standards und eine der meist gecoverten Balladen der Welt. Mit «Misty – The Erroll Garner Story» (2024) nähert sich Regisseur Georges Gachot dem Ausnahmepianisten auf ebenso intime wie aufschlussreiche Weise: Anhand von bisher unveröffentlichtem Archivmaterial und berührenden Zeitzeug:innen-Interviews entsteht das Porträt einer Künstlerpersönlichkeit, deren Einfluss auf die Jazzgeschichte kaum zu überschätzen ist. Die Doku wird im Kulturraum Thalwil in Anwesenheit des Regisseurs gezeigt.

Freitag, 24. Oktober 2025, Kulturraum Thalwil, 19:30 Uhr

«Misty – the Erroll Garner story»

Kulturraum Thalwil

«Misty – the Erroll Garner story»

Der geniale Autodidakt Erroll Garner hat den Jazz für immer geprägt. Sein Stück „Misty“, das er angeblich zwischen zwei Konzerten im Flugzeug ...

Die Herausforderung der Filmadaption

Viele erfolgreiche Filme beginnen als Bücher – doch Literaturklassiker in bewegte Bilder zu übersetzen, bleibt eine der grössten Herausforderungen des Kinos. Regisseur Stefan Haupt hat sich mit seinem neuesten Werk dieser Aufgabe angenommen: Mit seiner Verfilmung von Max Frischs «Stiller» (1954) wagt er sich an einen Meilenstein der Schweizer Literatur. Im Debattierhaus Karl der Grosse spricht Haupt mit dem Literaturwissenschaftler und Autor Thomas Strässle über die Kunst der Filmadaption. Die Buchverfilmung ist vorab beim Zürich Film Festival zu sehen.

Samstag, 25. Oktober 2025, Karl der Grosse, 15:30 Uhr

Vom Roman zum Film – Ein Gespräch zu «Stiller» mit Stefan Haupt und Thomas Strässle

Zürich liest

Vom Roman zum Film – Ein Gespräch zu «Stiller» mit Stefan Haupt und Thomas Strässle

«Ich bin nicht Stiller.» Es ist dieser allererste Satz, mit dem Max Frisch seinen 1954 erschienenen Roman «Stiller» beginnt, der nur schwer wieder aus ...

Halloween mit Stephen King

Stephen King gilt als der Horror-Autor schlechthin. Der Meister des Schreckens inspiriert seit Jahrzehnten nicht nur Leser:innen, sondern auch Filmschaffende – von Stanley Kubricks «The Shining» (1980) bis zu Andy Muschiettis «It» (2017). Im Oktober widmet das Kino Xenix ihm einen Programmschwerpunkt inklusive einer Spezialvorstellung zu Halloween, bei der gleich zwei Raritäten präsentiert werden: «Creepshow» (1982), in dem King selbst vor der Kamera auftaucht, und «Maximum Overdrive» (1986), seine bis heute einzige Regiearbeit.

Freitag, 31. Oktober 2025, Kino Xenix, 20:00 Uhr
Mehr Infos

Von Nora Kehli am 25. September 2025 veröffentlicht.

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